Wie die Gespräche ablaufen
1. Der erste Schritt – Unsicherheit ist normal
Der erste Schritt ist für viele ungewohnt. Oft ist nicht ganz klar, was einen erwartet oder ob man mit dem eigenen Anliegen hier richtig ist. Diese Unsicherheit ist völlig in Ordnung.
Im ersten Termin geht es darum, Ihre Situation in Ruhe zu verstehen. Sie erzählen, was Sie beschäftigt, ich stelle Fragen und höre zu. Dabei geht es nicht darum, sofort Antworten zu finden, sondern gemeinsam einzuordnen, was im Moment sinnvoll ist. Viele erleben schon im ersten Gespräch mehr Klarheit und ein besseres Gefühl dafür, wie es weitergehen kann.
2. Was im Erstgespräch passiert
3. Wo und wie die Gespräche stattfinden
Die Gespräche finden in der Praxis in Linz statt. Auf Wunsch auch im Gehen – manche empfinden das als angenehmer, weil das Gespräch dabei leichter fällt. Ein Termin dauert etwa 50 Minuten. Wie oft Gespräche stattfinden, wird individuell abgestimmt.
4. Was Sie mitbringen müssen
Sie müssen nichts vorbereiten. Wichtig ist nur, dass Sie ansprechen, was Sie beschäftigt. Sollten zu Ihrem Thema bereits Befunde vorliegen, kann es hilfreich sein, diese zum Erstgespräch mitzunehmen. Alles Weitere ergibt sich im Gespräch.
Wichtige Praxisinformationen
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Als Klinischer und Gesundheitspsychologe unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Alles, was Sie mir im Rahmen unserer Sitzungen mitteilen, wird streng vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben – weder an Angehörige noch an Arbeitgeber oder Krankenversicherungen. Eine Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht durch den Klienten, die Klientin ist möglich.
Seitens des/der Psychologen/Psychologin darf die Verschwiegenheitspflicht nur gebrochen werden, wenn das unbedingt notwendig ist, um eine akute Gefahr für Leib, Leben und Gesundheit von Ihnen oder anderen Personen abzuwenden.
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Das Honorar pro Sitzung (50 Minuten) beträgt € 110. Die Bezahlung erfolgt in bar oder per Banküberweisung am Ende jeder Sitzung bzw. nach Rechnungslegung.
Je nach Sozialversicherung variiert die Höhe des Kostenzuschusses von klinisch-psychologischer Behandlung. Bei der ÖGK liegt der Kostenzuschuss für eine 60-minütige Einzeltherapie aktuell beispielsweise bei 33,70 €, bei der SVS für eine Einzeltherapie (ab 50 Minuten) bei 50,00 €, bei der BVAEB für eine Einzeltherapie (ab 50 Minuten) bei 50,00 €.
Ausführlichere Infos zu den Voraussetzungen finden Sie hier.
Viele private Versicherungen bieten in ihren Leistungen der Privatarztversicherung Zuschüsse für klinisch- psychologische und/oder gesundheitspsychologische Behandlungen.
Seit Jänner 2026 gibt es in Österreich erstmals vollfinanzierte Kassenplätze für klinisch-psychologische Behandlung. Die wichtigsten Informationen dazu finden sie hier.
Auch ich plane über dieses Programm vollfinanzierte Kassenplätze anzubieten. Es verhält sich allerdings so, dass die Vermittlung der Behandlungsplätze zentral durch die Serviceplattform Psyhelp erfolgt. Auf Basis verschiedener Kriterien (zB. Erkrankung, Wohnortnähe etc…) wird ein Kassenplatz zugeteilt und die Wahl des/der BehandlerIn ist nicht immer möglich.
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Vereinbarte Termine bitte ich Sie mindestens 24 Stunden im Voraus abzusagen oder zu verschieben. Bei kurzfristigeren Absagen oder Nichterscheinen ohne Abmeldung wird das volle Sitzungshonorar in Rechnung gestellt, da der Termin für Sie reserviert und freigehalten wurde.
Absagen nehme ich telefonisch, per SMS oder per E-Mail entgegen. Im Falle eines unvorhergesehenen Notfalls sprechen wir gerne eine individuelle Lösung ab.
Wenn Sie überlegen, ein Gespräch in Anspruch
zu nehmen, können Sie sich gerne melden.
Wenn Sie überlegen, ein Gespräch in Anspruch
zu nehmen, können Sie sich gerne melden.
Häufig gestellte Fragen
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Ja. Nach einer Herzerkrankung mit Ängsten konfrontiert zu sein, ist völlig normal.
Angst ist Teil unseres Schutzsystems und kann helfen, vorsichtiger mit sich umzugehen.
Entscheidend ist die Intensität: Ein gewisses Maß unterstützt, zu viel Angst führt oft dazu, dass wichtige Dinge vermieden werden – etwa Bewegung oder soziale Kontakte.
In der Beratung geht es darum, der Angst einen passenden Platz zu geben. Sie darf da sein, aber sie sollte nicht alleine das Steuer übernehmen.
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Mit Ihnen ist alles in Ordnung.
Tränen sind eine normale Reaktion auf belastende Situationen.
Die eigentliche Belastung entsteht oft erst dann, wenn man beginnt, Gefühle zu vermeiden.
Viele erleben auch, dass Tränen nicht nur mit Trauer zu tun haben, sondern auch mit Rührung.
Kurz gesagt: Es ist völlig normal, nach solchen Erfahrungen emotional sensibler zu sein.
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Solche Veränderungen können nach einer Erkrankung auftreten.
In manchen Fällen können sie auf eine Depression hinweisen, oft sind sie aber eine normale Reaktion auf ein belastendes Ereignis.
Auch körperliche Faktoren wie Anpassungsprozesse an Medikamente spielen eine Rolle.
In der Beratung geht es darum, das alles richtig einzuordnen und passende nächste Schritte zu entwickeln.
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Vermehrter Ärger kann einfach ein Zeichen von Überforderung, verringerter Stressresistenz und einem unerfüllten Ruhebedürfnis sein. Gerade bei Männern ist bei dauernder Gereiztheit auch das Thema Depression anzudenken. In der Beratung geht es darum einen guten Umgang mit dem Ärger zu finden, bevor er zu einer Belastung für die eigene Gesundheit und wichtige Beziehungen wird.
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In den meisten Fällen nicht.
Konzentrationsprobleme haben oft mit Müdigkeit, Stress oder der aktuellen Lebenssituation zu tun. Auch Medikamente können eine Rolle spielen.
Manchmal entsteht auch nur der falsche Eindruck, weniger leistungsfähig zu sein, und das wirkliche Problem liegt bei den viel zu hohen Ansprüchen an sich selbst.
Mit meiner Vorerfahrung aus dem Rehabereich (Herz und Neurologie) kann ich Ihnen beim Einordnen der von Ihnen wahrgenommenen Veränderungen helfen und wenn nötig weitere Schritte erarbeiten.
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Eine Herzerkrankung bringt oft eine verstärkte Sensibilität für den Brustbereich mit sich. Das Gehirn widmet dem Brustbereich einfach viel mehr Aufmerksamkeit als vorher. So gelangen Inhalte, die früher einfach ausgeblendet wurden, nun regelmäßig ins Bewusstsein.
Im Rahmen der psychologischen Therapie geht es darum den Körper wieder zur Ruhe kommen zu lassen und normale Empfindungen von Krankheitszeichen unterscheiden zu lernen.